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DEGUZ Newsletter Ausgabe Nr. 13, Winter 2020

Liebe Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute lesen Sie den DEGUZ-Newsletter mit folgenden Themen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen,

die DEGUZ Expertensuche steht wieder zur Verfügung.
Nach einem Agenturwechsel musste die Suchfunktion auf www.deguz.de neu konfiguriert werden.
Sie haben in der vergangenen Woche eine E-Mail von uns erhalten, in der Sie dazu aufgefordert werden, Ihr neues Passwort zu erstellen und das Expertenprofil zu aktualisieren. Diese E-Mail werden Sie in den nächsten Tagen ein weiteres Mal erhalten, wenn Sie Ihr Profil noch nicht aktiviert haben. Sie können natürlich auch die E-Mail der Vorwoche verwenden.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Expertenprofil erst nach Ihrer Freigabe aktiviert und somit öffentlich sichtbar wird.
Eine Hilfestellung zur Bearbeitung entnehmen Sie bitte unserer Kurzanleitung zum Experteneintrag (PDF).

Corona in der Zahnarztpraxis: Erfahrungsbericht eines Betroffenen
ZA Andreas Möckel, Beitrag aus UMG 04/2020

Über ein halbes Jahr ist seit meiner COVID-19-Erkrankung vergangen. Sie können meinen Bericht in UMG 2/2020, Seite 33 nachlesen. Seither hat sich die Lage nicht verbessert, das Virus wütet schlimmer denn je und ein Ende scheint nicht in Sicht. Aus diesem Grund will ich von meinen zwischenzeitlich gesammelten Erfahrungen berichten und Sie, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, an meinen persönlichen Gedanken teilhaben lassen.

Corona in der Zahnarztpraxis: Erfahrungsbericht eines Betroffenen

Autor: Dr. Johann Lechner

Gerne greifen wir die Anregungen aus dem Kreis unserer gleichfalls interessierten FDOK /„NICO“ Therapeuten auf, weitere 3 wissenschaftliche Arbeitsgruppen zu bilden. Diese dürfen gerne auf den bereits von mir publizierten wissenschaftlichen Studien Designs und vorliegenden Daten aufbauen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für eine oder mehrere der Arbeitsgruppen entscheiden.

Science-based Multi-Centric FDOJ-Project
Neuerscheinung Band IV: Visualisierung der kavitätenbildenden Osteolysen im Kieferknochen mit Sonographie
Neue Bildgebung in der Zahnmedizin – jenseits von Röntgen

Quelle: Ärzteblatt.de

Silver Spring – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat neue Empfehlungen zur Verwendung von Amalgamfüllungen herausgegeben. Aufgrund eines erhöhten gesundheitlichen Risi­kos durch die von den Füllungen abgege­be­nen Quecksilberdämpfe rät die Behörde unter anderem davon ab, Kinder sowie Pa­tien­ten mit bestimmten neurologischen Erkrankun­gen, Patienten mit Nierenschäden und schwangere Frauen mit amalgamhaltigen Zahn­füllungen zu behandeln.

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Quelle: ig-umwelt-zahnmedizin.de

Ein Bericht der Europäischen Kommission im Rahmen der Quecksilberverordnung EU 2017/852 hat untersucht, ob die Verwendung von Alamalgam in Europa vor 2030 generell eingestellt werden kann und kam zu dem Schluss, dass dies sowohl technisch1 als auch wirtschaftlich2 machbar sei. Daraufhin kündigte die Kommission an, 2022 einen Legislativvorschlag für den Ausstieg vorzulegen.

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Quelle: ec.europa.eu

Today, the European Commission adopted the EU Chemicals Strategy for Sustainability. The Strategy is the first step towards a zero pollution ambition for a toxic-free environment announced in the European Green Deal. The Strategy will boost innovation for safe and sustainable chemicals, and increase protection of human health and the environment against hazardous chemicals. This includes prohibiting the use of the most harmful chemicals in consumer products such as toys, childcare articles, cosmetics, detergents, food contact materials and textiles, unless proven essential for society, and ensuring that all chemicals are used more safely and sustainably.

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Hinweise zum Thema: Florian Schulze, www.environmentalmedicine.eu

Die Kommission will u.A. den allgemeinen Ansatz für das Risikomanagement ausweiten, um sicherzustellen, dass Verbraucherprodukte keine Chemikalien enthalten, die Krebs oder  Genmutationen verursachen, das Fortpflanzungs- oder das endokrine System beeinträchtigen  oder persistent und bioakkumulierbar sind. Darüber hinaus sollte unverzüglich eine umfassende  Folgenabschätzung eingeleitet werden, um die Modalitäten und den Zeitplan für die Ausdehnung desselben  generischen Ansatzes in Bezug auf Verbraucherprodukte auf weitere schädliche Chemikalien, einschließlich solcher, die das Immunsystem, das neurologische System oder die Atemwege beeinträchtigen, und Chemikalien, die für ein bestimmtes Organ toxisch sind, festzulegen.

Zudem wird die Kommission Kriterien für wesentliche Verwendungszwecke festlegen, um sicherzustellen, dass die schädlichsten Chemikalien nur dann zugelassen werden, wenn ihre Verwendung für die Gesundheit, die Sicherheit oder für das Funktionieren der Gesellschaft notwendig oder kritisch ist und wenn es keine Alternativen gibt, die unter dem Gesichtspunkt von Umwelt und Gesundheit akzeptabel sind. Diese Kriterien werden die Anwendung der wesentlichen Verwendungszwecke in allen einschlägigen EU-Rechtsvorschriften sowohl für allgemeine als auch für spezifische Risikobewertungen leiten; 

Grob sind folgende Aktionen geplant:

•    die schädlichsten Chemikalien in Konsumgütern verbieten bzw. ihre Verwendung nur dort zuzulassen, wo es notwendig ist;
•    den Cocktail-Effekt von Chemikalien bei der Bewertung der Risiken von Chemikalien zu berücksichtigen;
•    die schrittweise Einstellung der Verwendung von Per- und Polyfluoralkyl-Stoffen (PFAS) in der EU, es sei denn, ihre Verwendung ist unerlässlich;
•    Förderung der Investitions- und Innovationsfähigkeit für die Herstellung und Verwendung von Chemikalien, die von ihrer Konzeption her und während ihres
     gesamten Lebenszyklus sicher und nachhaltig sind;
•    Förderung der Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit der EU bei kritischen Chemikalien
•    Einführung eines einfacheren "Ein Stoff - eine Bewertung"-Verfahrens für die Risiko- und Gefahrenbeurteilung von Chemikalien
•    weltweit eine führende Rolle spielen, indem man sich für hohe Standards einsetzt und diese fördert und keine in der EU verbotenen Chemikalien exportiert

Das DEGUZ Postcurriculum findet online statt
Samstag, 23.01.2021 von 9.30 - ca. 15.00 Uhr
Die Programminhalte finden sie hier.


27.02.2021 | Online-Kongress
11. Norddeutsches Symposium für klinische Umweltmedizin 
Programmflyer | Anmeldung


06.05.2021 | Leipzig
DEGUZ Mitgliederversammlung
Anmeldung zur Mitgliederversammlung bitte per Mail an info@deguz.de richten


07./08.05.2021 | Leipzig 
12. Jahrestagung der DEGUZ
Programm | Anmeldung


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