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DEGUZ Newsletter Ausgabe Nr. 14, Quartal I  2021

Liebe Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute lesen Sie den DEGUZ-Newsletter mit folgenden Themen:

Autor: ZA Lutz Höhne

DEGUZ Jahresveranstaltung
Wie Ihr bereits erfahren habt, werden wir unsere Veranstaltung wieder online abhalten müssen. Natürlich entspricht das nicht unserer Welt der fachlichen Auseinandersetzung, aber die Zeiten haben sich geändert und werden sich auch wieder normalisieren. Wir hoffen Euch trotzdem am Bildschirm wiederzusehen. Machen wir das Beste draus.Bei Rückfragen steht Euch die GS gerne zur Verfügung.

-> mehr Informationen zur Jahrestagung

Mitgliederversammlung
Unsere MV 2021 werden wir dieses Jahr online durchführen müssen. Wir haben dafür den 27.Mai 2021 vorgesehen. Die offiziellen Einladungen werden noch an Euch verschickt werden. Wie lange angekündigt, werde ich nach 12 Jahren als 1. Vorsitzender nicht wieder für ein Amt im Vorstand kandidieren. Es wird Zeit, daß jüngere Kollegen die Gesellschaft weiterführen. Es wird ein neuer Vorstand gewählt werden müssen. Bisher hat sich Dr. Jens Tartsch aus Zürich bereit erklärt und ich empfehle ihn als einen kompetenten Nachfolger. Natürlich würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sich noch weitere Interessenten bewerben - schließlich lebt die Gesellschaft von Vielfalt….

Leitlinienkonferenzen
Die DEGUZ hat bei der DGZMK einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt - darüber wurde noch nicht entschieden. Wir sind allerdings freundlicherweise bereits zu den Themen Kompositfüllungen und Materialunverträglichkeiten in der Implantologie eingeladen worden. Prof WD Müller, Stefan Dietsche und ich werden für die DEGUZ teilnehmen. Es ist zu erwarten, daß wir noch Einladungen zu weiteren Konferenzen erhalten werden, Ich möchte alle Mitglieder mit Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit in einer LL Konferenz bitten, sich bei der GS zu melden. Wenn möglich mit entsprechendem Interessenschwerpunkt. Da die meisten Mitglieder eher praktisch tätig sind, müssen wir natürlich intern Schulungen zu wissenschaftlicher Arbeit anbieten- das macht Sinn bei genügend Interessenten.

Röntgenpraxen
Ich hatte bereits früher angeregt, eine Liste in der DEGUZ zu führen mit Adressen von Röntgenpraxen, die in der Lage sind, „gute“ Dental CT und evtl auch MRT zu erstellen. Vielleicht auch mit dem Hinweis auf eine umfassende Befundung. Dental CT als GKV Leistung? Oder nur als private Leistung? Dafür ist die Rückmeldung von Euch an die GS notwendig, welche Erfahrung Ihr
mit den Kollegen vor Ort gemacht habt. Nico, chronisch entzündliche Erkrankungen oder ähnliche Diagnosen.

Beschluß Nr 32 des Beratungsforums
Gemeinsam mit der GZM hat die DEGUZ eine Studie von Prof May zu chronisch entzündlichen Prozessen im Kieferknochen finanziert. Auch Prof May kritisiert den Beschluß Nr. 32 des Beratungsforums. Unter Beitrag Nr. 5 dieses Newsletters lässt sich die Studie herunterladen. Wir haben die BZÄK erneut aufgefordert, den Beschluß zurückzunehmen. Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten. Wir werden Sie zeitnah über den weiteren Ablauf informieren - spätestens zur Jahrestagung werden weitere Maßnahmen umgesetzt werden müssen
.
Online Veranstaltungen
Bei Interesse und entsprechendem Thema kann jedes Mitglied gerne unser DEGUZ Online-Konzept nutzen, um entsprechende fachliche Weiterbildung für die Kollegen vorzutragen. Es müssen nicht immer die „üblichen Verdächtigen“ referieren: es gibt genug fachliche Kompetenz in unseren Reihen. Die Vielfalt der Meinungen ist gefragt.

Autor: Dr. Jens Tartsch

Die ESCI hat eine wissenschaftliche Umfrage zu Keramikimplantaten entwickelt. 
Die DEDUZ ist Partner der Umfrage und eine Befragung der DEGUZ Mitglieder ist mit der ESCI vereinbart.
Wir bitten dringend alle Mitglieder- Zahnärzte und  Zahntechniker, die implantologisch  mit Titan oder Keramikimplantaten tätig sind - an der Befragung teilzunehmen.
Uns erreichen immer wieder Anfragen von DEGUZ Mitgliedern, daß Versicherungen ZrO2 Implantate nicht zahlen möchten. Mit dieser Studie können wir Transparenz erstellen und wirklich helfen….

Mit 5-10 min Zeitaufwand kann jeder einzelne seinen Beitrag dazu leisten! 

Über diesen Link geht es direkt zur Umfrage:

JETZT TEILNEHMEN

Autor: Norbert Wichnalek

Metallfreier, herausnehmbarer Zahnersatz aus diversesten Thermoplastischen Kunststoffen mit gut klingenden Benennungen wie "Hochleistungskunststoffe, High-Performance-Polymer, High-Tech-Kunststoff und noch vielen anderen Highs" klingt gut aber sind sie auch im Praxisalltag so gut? 
Im verfolgendem  Artikel wird versucht das ganze Spektrum der Praxistauglichkeit solcher Konstruktionen zu beleuchtet und versucht daraus ein ehrliches Resume zu ziehen. 
Ein großes Restrisiko bleibt immer. 

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Arbeitskreis Umwelt-ZahnTechnik, ZTM Sascha Kipping

Neu kann man den Einzug der CAD/CAM Technologie in die Zahntechnik nun wirklich nicht mehr bezeichnen, aber ein alter Hut ist es auch noch nicht, zumal wir erst mitten in der Entwicklung stecken und ein Ende für unsere Branche nicht absehbar ist. Was aber ein alter Hut ist, das Titan voller Lunker und spröde ist, Cobalt-Chrom-Gerüste nicht passen und PEEK sich verfärbt und stinkt. Doch wie das nun mit alten Hüten ist, man setzt sie ungern ab, da sie meist gut passen.

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Autor: Dr. Johann Lechner

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe DEGUZ-ler/innen,

mit diesem persönlichen Schreiben und aktives Mitglied der DEGUZ darf ich eine extrem positive Nachricht übermitteln: 
Da ich mich seit nunmehr 40 Jahren bemühe, dem ganzheitlichen Denken und systemischen Therapieansätzen in DEGUZ und zahnärztlicher Praxis mit wissenschaftlichen Publikationen nicht nur Gehör zu verschaffen, sondern auch forensische Anerkennung, konnte ich in all den Jahren umfangreiche Literaturstellen und sachkundige Ausführungen dazu sammeln. 

Der Beschluss Nummer 32 des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen war der Anlass, meine gesammelten Unterlagen im Entwurf eines wissenschaftlichen Gutachtens zusammenzustellen. Warum Beschluss Nummer 32? Dort sind sämtliche Vorurteile und Fehlinformationen zusammengefasst und dokumentiert, wie sie unter Versicherungen, Beihilfe und Gutachtern gegen eine Ganzheitliche Umwelt- ZahnMedizin verwendet werden: 

Dank der finanziellen Unterstützung durch den DEGUZ-Vorstand von 3.000 € konnte ich Herrn Professor May von der Technischen Universität Dresden dazu gewinnen, aus meinen Vorlagen ein wissenschaftliches Gutachten zum Beschluss Nummer 32 zu erstellen. Um die Neugierde zu wecken, hier die Zusammenfassung:

a)    Die zentrale Aussage von Beschluss Nr. 32, wonach die Behandlung der NICO und ähnlicher Erkrankungen „medizinisch nicht notwendige Maßnahmen“ seien, ist falsch.

b)    Ebenso falsch ist die Behauptung, dass die Wirksamkeit der Behandlungen „nicht belegt“ sei.

c)    Falsch ist schließlich auch die Behauptung, dass die der Bezeichnung „NICO“ entsprechende aseptisch ischämische Osteonekrose/Osteolyse sich nicht in der ICD- 10 Klassifizierung einordnen lässt.

d)    Die Stellungnahme von Beschluss Nr. 32 lässt in hohem Maße wissenschaftliche Sorgfalt und Sachkunde vermissen.

e)    Das Außer-Acht-Lassen der wissenschaftlichen Literatur stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die wissenschaftliche Sorgfaltspflicht und die Anforderungen an gutachterliche Äußerungen dar; beides führt zu einem eklatanten Mangel des Beschlusses Nr. 32.

Das Gutachten belegt, dass  Beschluss Nummer 32 alle in diesem Bereich tätigen Zahnärzte in ihrer freien Berufsausübung behindert und ihren Ruf medizinisch notwendige und indizierte 
Zahnmedizin auszuüben beschädigt und damit medizinisch notwendige Hilfestellungen für Betroffene unmöglich macht.

Mit bestem ganzheitlichen Gruß
Euer Hans Lechner

DOWNLOAD Gutachten gegen Beschluss Nummer 32

DOWNLOAD Bestellformular Monografie I-IV

7./8. Mai 2021 | Online Kongress

12. Jahrestagung der DEGUZ  

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