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DEGUZ Newsletter Ausgabe Nr. 15, Quartal IV 2021

Liebe Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute lesen Sie den DEGUZ-Newsletter mit folgenden Themen:

Interview mit ZA Lutz Höhne, erschienen online bei: Institut für Wissen in der Wirtschaft

Ein Ginkgoblatt hinter einem Zahn - das ist das Logo der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-Zahnmedizin (DEGUZ, deguz.de]. Sie betrachtet zahnmedizinische Patienten ganzheitlich und hat dementsprechend neue Diagnose- und Therapiemethoden entwickelt. Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte ZA Lutz Höhne, den Vorstandsvorsitzenden der DEGUZ, zum Zusammenhang zwischen oraler Gesundheit und chronischen Erkrankungen. 

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Autorin: Dr. rer. nat. Katrin Huesker, IMD Berlin

Niedriger Serumspiegel trotz Substitution? Klinische Zeichen eines Mangels trotz unauffälligem Befund? Das herkömmliche Gesamt-25OH-Vitamin D allein bildet die Vitamin D-Versorgung vieler Patienten unzureichend ab. Unser neues „Vitamin D-Themenheft“ erklärt verständlich die aktuellen wissenschaftlichen Hintergründe und leitet durch die praxisrelevante Labordiagnostik. Für ein kostenloses Exemplar sprechen Sie bitte Ihren Außendienstmitarbeiter an.

Florian Schulze, IG Umwelt-ZahnMedizin

Über 50 NGOs und wissenschaftliche Expert*innen haben eine Erklärung unterstützt, die von der jetzigen sowie kommenden Bundesregierung einen Beschluss zum Amalgam-Ausstieg bis spätestens 2025 fordert. Bei den großen Parteien wurde dementsprechend eine Anfragen zur Stellungnahme im Wahlkampf eingereicht.

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Autor: Dr. Johann Lechner

1. Wir haben einen weiteren Meilenstein in der wissenschaftlichen Festigung unserer fettig-degenerativen Knochenmarksdefekte (FDOK) erstellen können: In der PubMed indexierten Zeitschrift Degenerative Neurological and Neuromuscular Disease wurde folgende Forschungsarbeit von uns angenommen:
Lechner J, von Baehr V, Schick F. RANTES/CCL5 Signaling from Jawbone Cavitations to Epistemology of Multiple Sclerosis – Research and Case Studies. Degener Neurol Neuromuscul Dis. 2021;11:41-50. https://doi.org/10.2147/DNND.S315321
Der direkte Link zur Zeitschrift und zum kostenlosen Download unseres Artikels ist:
https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=66565.

Schlussfolgerung: Die Autoren vermuten, dass BMDJ/FDOJ über die Überexpression von R/C als Auslöser der MS-Progression dienen kann. Daher sollten  zahnärztliche und medizinische Therapeuten auf BMDJ/FDOJ bei MS aufmerksam gemacht werden.Keywords:Chemokine RANTES/CCL5; multiple sclerosis; bone marrow defects in the jawbone; osteonecrosis of the jawbone; hyperactivated signaling pathways.

Wen dazu mein Interview im Schweizer-Gesundheitsfernsehen interessiert als populärwissenschaftliche Aufbereitung des o.g. Artikels:
Titel: MS und Entzündungsbotenstoffe im Kieferknochen | Teil 1 | Dr.med.dent. Dr.(PhD) Johann Lechner | NaturMedizin | QS24 Gesundheitsfernsehen
https://www.youtube.com/watch?v=6NFVEMlH2YQ

2. In zwei Fach-Zeitschriften sind deutsche Artikel von mir erschienen, die als Grundlage die wissenschaftliche Valenz unseres FDOK-RANTES-Ansatzes in der Maxillo-mandibulären Osteoimmunologie haben. Wir geben in unserer Praxisklinik diese Artikel unseren Patienten an die Hand, zur medizinisch notwendigen Aufklärung und zur informierten Zustimmung des Patienten.

Beide Artikel sind als PDF hier zum Download bereit.

  1. Zahn-und Kieferstörfeld wissenschaftlich neu definiert über Zytokin RANTES.
  2. Kavitätenbildende fettig-degenerative Osteolysen im Kieferknochen (FDOK) sind ein einzigartiges osteonekrotisches Entzündungsmuster
     (diese Arbeit ist die in Deutsch übersetzte wissenschaftliche Publikation: Lechner J,  Rudi T, von Baehr V.Osteoimmunology of tumor necrosis factor-alpha, IL-6, and RANTES/CCL5: a review of known and poorly understood inflammatory patterns in osteonecrosis. Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry 2018:10 251—262. DOI  https://doi.org/10.2147/CCIDE.S184498

Zugriff Journal: https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=42204
Zugriff PubMed:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30519117

Die Umweltmedizinische Jahrestagung findet vom 12. bis 13. November 2021 in Hannover als Hybridveranstaltung statt.

Anmeldung und weitere Informationen auf:
https://europaem.eu/19-umweltmedizinische-jahrestagung-2021-hannover

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte,

nach aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden gegenwärtig weltweit 50 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Es wird erwartet, dass sich die Zahl bis zum Jahr 2050 mehr als verdreifacht. Bei kaum einer anderen Erkrankung ist das Zusammenspiel von genetischen, immunologischen, erworbenen und äußeren Faktoren in der Entstehung, im Verlauf und in der Therapie so entscheidend, wie bei neurodegenerativen Krankheiten. Während bei den frühen Formen der Alzheimer- und Parkinsonerkrankungen der genetische Anteil in der Pathogenese hoch ist, spielt bei den späteren Formen der Lebensstil und der Einfluss exogener Noxen eine wichtige Rolle. Mit Hilfe molekulargenetischer Analysen lassen sich frühe Formen neurodegenerativer Krankheiten zuverlässig erkennen, allerdings machen sie nur maximal 2-3 % aller neurodegenerativer Erkrankungen aus.

Eine Hauptkomponente in der Entstehung neurodegenerativer Krankheiten ist die chronische Entzündung des zentralen Nervensystems, die Neuroinflammation. Der Blut-Hirn-Schranke, der Mikroglia und den Zytokinen kommen bei der Unterhaltung neuroinflammatorischer Prozesse eine besondere Rolle zu. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen aber auch, dass Umweltfaktoren wie Feinstaub, Verkehrslärm, Blei, Formaldehyd und andere allgemein vorkommende Fremdstoffe an der Entstehung von 3-7 % aller Krankheiten beteiligt sind. Die zunehmende Mischexposition im subtoxischen Bereich gegenüber zahlreichen anthropogenen Stoffen ist ein typisches Kennzeichen des 20. und 21. Jahrhunderts. Es ist also an der Zeit, dass wir uns Themen widmen, die die Zusammenhänge zwischen der ubiquitären Exposition einerseits und der Neuroinflammation andererseits aufzeigen. Wir freuen uns über die vielen Zusagen von Experten, die uns als Referenten spannende Vorträge zu den verschiedenen Schwerpunkten präsentieren werden.

Wir möchten Sie einladen, im Rahmen der 19. Umweltmedizinischen Tagung 2021 unsere Gäste zu sein und freuen uns über Ihre Teilnahme. Wir planen die Jahrestagung derzeit als Präsenzveranstaltung. Sollte dies nicht möglich sein, führen wir diese als Hybrid-Veranstaltung durch

Ihr Eckart Schnakenberg
stellvertretend für die EUROPAEM und alle kooperierenden Verbände

Florian Schulze, IG Umwelt-ZahnMedizin

Slowenien veröffentlicht einen nationalen Plan, der den Ausstieg aus der Verwendung von Dentalamalgam bis 2030 in drei Schritten vorsieht:

  1. Bis zum 1. Januar 2025 wird die Verwendung von Amalgam bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren auslaufen.
  2. Bis zum 1. Januar 2027 wird die Verwendung von Amalgam bei Prämolaren (Backenzähne Nr. 4+5) der Allgemeinbevölkerung auslaufen.
  3. Bis zum 1. Januar 2030 wird die Verwendung von Amalgam generell auslaufen. Ab 2030 werden Amalgamfüllungen nur noch in bestimmten Ausnahmefällen verwendet.

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Die DEGUZ fördert satzungsgemäß wissenschaftliche Studien und Projekte. Hierbei kann es sich um Kooperationsprojekte mit universitären Einrichtungen handeln aber auch um Praxisstudien und kleinere Projekte, die zur Beantwortung umweltzahnmedizinisch relevanter Fragen beitragen.

Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt auf oder senden Sie uns Ihren Antrag.

WEITERE INFORMATIONEN

An dieser Stelle können Mitglieder kostenfrei „Anzeigen“ platzieren wie Stellengesuche, Verkaufsangebote, Informationen über Praxisabgaben etc.
Wenn Sie eine Anzeige aufgeben wollen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter: info@~@deguz.de
Sollten Sie an einem Angebot Interesse haben, kontaktieren Sie bitte die in der Anzeige angegebene Kontaktperson direkt.

Praxisabgabe Ansbach / Anzeige vom 9. August 2021

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Etablierte Praxis mit biologisch ganzheitlichem Schwerpunkt zu verkaufen / Anzeige vom 07.10.21 

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